Mini- und Jugend Prinzengarde Kneippilonia e.V.
Mini- und Jugend PrinzengardeKneippilonia e.V. 

Gaudi beim Seniorenfasching

 

 

Mit Sonderbussen kommen die Älteren der Stadt in den Kursaal, wo mehrere Vereine für Stimmung sorgen

VON FRANZ ISSING

„Seid lustig und froh, wie die Mäuse im Haberstroh“, gab Bürgermeister Paul Gruschka als närrische Losung aus. Dies ließen sich die etwa 300 teils recht fantasievoll maskierten Senioren im Kursaal nicht zweimal sagen. Sie klatschten, tanzten, lachten und schunkelten, was das Zeug hielt. Mit Sonder-Bussen der Stadtwerke kamen auch die Älteren aus den Stadtteilen zum Feiern ins Zentrum. Die Ambulante Krankenpflege, der Diakonieverein, die Seniorenhilfe und Ilse Erhard vom Mehrgenerationenhaus hatten ein Programm ausgewählt, von dem die älteren Mitbürger als „Augen- und Ohrenschmaus“ schwärmten. Was die Senioren besonders freute war, dass die Stadt trotz angespannter Finanzlage ihnen wie gewohnt Kaffee und Kuchen spendierte.

Conferencier Hermann Förschner vom Diakonieverein gab als gut gelaunter Zirkusdirektor die Manege frei für eine bunte Show mit vielen Höhepunkten. Da fegten die kleinen Gardemädels der Kneippilonia über die Bühne und ließen die Röcke fliegen, während das Mini-Regentenpaar, Prinz Max II. und ihre Lieblichkeit Anna I., Hof hielt und beim Prinzenwalzer mit artistischen Leistungen glänzte. Zwischen Sitzen, Tanzen und Schwitzen passierte allerhand Närrisches. Die „Crazy-Jumpers“ vom Stamm-Kneippverein gingen auf eine tänzerische Zeitreise und mischten mit ihrer „Revolution of Dance“ den Saal auf. Will heißen. Die jungen Damen ließen die 20er, 50er und 80er Jahre und die dazu passende Mode wieder aufleben, sparten aber auch die Neuzeit nicht aus.

Richtig rund ging’s beim Kirchdorfer Frauenbund. Dessen Modenschau geriet zu einem Spektakulum, das mächtig beklatscht wurde und nicht an Komik entbehrte. Die Damen aus dem Wörishofer Ortsteil zeigten, wie man bei vielen Anlässen und zu jeder Jahreszeit gut angezogen ist.

Sie balancierten in zeitgemäßer Mode über den Laufsteg und demonstrierten, dass sich bunte Hosen auch als kleidsame Accessoires, wie Schal, Stola, Lendenschurz oder Verschleierung eignen. Für Stimmung und gute Unterhaltung sorgte mit Musik und Gesang das „Duo Caprice“.

 

 

 

 

 

 

Würgen die gestiegenen Saalmieten den Fasching ab?

 

Petra Mayer-Büchele

Das Unterallgäuer Minigardetreffen und der Hofball stehen auf der Kippe. Warum das so ist – und was Bürgermeister Gruschka dazu sagt

Der Ausblick klingt düster: „Wenn kein Wunder geschieht oder unerwartet ein Sponsor einspringt, wird es das Treffen der Unterallgäuer Minigraden im Kursaal bald nicht mehr geben“, fürchtet Petra Mayer-Büchele. Die Präsidentin des Faschingsvereins „Kneippilonia“, die seit Jahren die große Show der kleinen Gardinchen organisiert klagt: „Die hohe Saalmiete ist für unseren Verein allein mit den Eintrittsgeldern nicht mehr zu stemmen“. Die Kneippilonia zahle „jedes Jahr drauf und das nicht zu knapp“. Vor fünf Jahren noch habe man für den Kursaal ein Drittel der heutigen Miete bezahlt.

Ein Minus-Geschäft ist für die Kneippilonia auch der Hofball, der heuer wohl letztmals im Kursaal über die Bühne ging. Man suche Alternativen. Doch die Frontfrau der Kneippilonia ist sich im Klaren darüber: „Es ist schwierig in Wörishofen einen Saal für 200 bis 300 Personen zu finden“. Die Budelonia hat aus der Mietmisere bereits die Konsequenzen gezogen und ist nach Wiedergeltingen „ausgewandert“.

Fred Beilhack, der 20 Jahre das Treffen der Großen Garde ausrichtete, sagt: „Seit drei Jahren steigende Saalmieten und Mehrkosten für Technik, Dekoration und Hausmeister. Und nicht zu vergessen: Die Kurhaus-Gastronomie ist verpachtet. Um kein Minus bei den Gardetreffen zu machen und die Eintrittsgelder nicht erhöhen zu müssen, hätten die Vereine viel an Eigenleistung erbracht. „Sonst hätte das bisher eh nicht funktioniert“, ist Beilhack überzeugt.

Bürgermeister Paul Gruschka äußert Verständnis für die Sorgen der Kneippilonia, die sich auch als Anwältin für alle Wörishofener Vereine sieht. So will sich der Rathauschef dafür einsetzen, dass man bei den Minigarde-Treffen ebenso wie beim Fest der Großen Garden verfährt. Will heißen: Stadt und Landkreis teilen sich die Kosten für die Saalmiete im Kurhaus. Grundsätzlich gibt Gruschka jedoch zu bedenken: „Die Stadt hat den Kursaal an einen Gastronomie-Betrieb verpachtet und kann folglich den nicht dazu bewegen, den Vereinen die Bewirtung zu überlassen, was für diese in früheren Jahren immer eine gute Einkommensquelle war.“ Und was die Höhe der Saalmiete angehe, so sei diese vom Stadtrat festgesetzt worden. Den Vereinen würden aber Sonderkonditionen eingeräumt. Man habe damals auf „Betreiben des Kurbetriebes die Gebühren erhöht“, sagt dazu Zweiter Bürgermeister Stefan Welzel. Die Vereine hätten es ohnehin schon „mehr als schwer“. Man müsse sich unterhalten. „Es muss hier eine Lösung möglich sein.“ Wenn ein „Verein mit einem Zuschussantrag auf mich zukommt, helfe ich gerne“, versicherte auch Bürgermeister Gruschka. (iss, m.he)

 

 

Großer Auftritt für Prinzessin Florentine Metz und Prinz Roel Reichow von der Kneippilonia Bad Wörishofen.

Erstmals präsentieren die Bad Wörishofer ihre neue Jugendgarde.

VON THURID LEINICH

Wer bei der Faschingsgesellschaft Kneippilonia in dieser Saison doppelt sieht, sieht richtig. Denn die Minigarde bekommt in diesem Jahr Verstärkung durch die neue Jugendgarde, die beim Krönungsnachmittag der Kneippilonia im Pfarrzentrum St. Ulrich in der Gartenstadt Premiere feierte. So wurde das amtierende Mini-Prinzenpaar, Prinzessin Florentine I. (Metz) und Prinz Roel I.(Reichow) eindrucksvoll von zwei Garden umrahmt. Ergänzend zu diesem großen Auftritt, gab für die neue Faschingssaison noch einen besonderen Posten zu besetzen: Max Rösch, den viele noch als sympathischen Prinzen der vergangenen Saison in Erinnerung haben, ist der neue Hofmarschall. Er führte gemeinsam mit Kneippilonia-Präsidentin Petra Mayer-Büchele durchs Programm. Nach dem gemeinsamen Einmarsch präsentierte die Minigarde einen schwungvollen Gardemarsch und stimmte damit auf den ersten Auftritt des neuen Mini-Prinzenpaars ein. Prinzessin Florentine I. und Prinz Roel I. zeigten nicht nur einen Prinzenwalzer, sondern auch eine Salsa-Passage mit Akrobatikelementen.

Erstmals waren bei den Wörishofern die Gardekleider zu sehen

Die Jugend der Kneippilonia sah man beim Eröffnungsnachmittag zum ersten Mal in Gardekleidern. Bisher wurde ab der Jugend ausschließlich Show getanzt. Dass sich der Aufwand einer zusätzlichen Jugendgarde gelohnt hat, bewiesen die zwölf Mädels mit ihrem anspruchsvollen Gardemarsch. Da der Showtanz bei der Kneippilonia traditionell einen hohen Stellenwert hat, gab es im Anschluss noch die fantasievollen Darbietungen der Saison zu sehen: Die Minis nahmen die Zuschauer mit in die Welt von Bibi und Tina und die Jugend verwandelte sich passend zu ihrem Showthema in Ameisen.

 

Kneippilonia im Doppelpack

Bild: Andreas Lenuweit

 

 

 

 

 

 

 

Die Narren stürmen das Rathaus

 

 

Bestimmt die beste Idee für ein Kostüm bei kalten Windböen.

 

Fröhlicher Dreiklang mit Machtübernahme, Umzug und Kehraus

VON MARIA SCHMID

Närrische Machtübernahme in Bad Wörishofen: Bürgermeister Paul Gruschka, als Zirkusdirektor verkleidet, übergab am Faschingsdienstag die Rathausschlüssel an Prinzessin Florentine I. (Metz) und Prinz Roél I. (Reichow) von der Kneippilonia.

Die Regenten strahlten mit der Sonne um die Wette, konnten sie doch beim anschließenden Umzug zum Kehraus ins Kurhaus standesgemäß im Cabrio mitfahren und huldvoll hunderten Schaulustigen am Straßenrand zuwinken. Das alles natürlich untermalt mit fetziger Musik und den Schlachtrufen der mitwirkenden Faschingsgesellschaften wie der Siedelonia, Budelonia, Gaudilonia, den Wasserteufeln und natürlich mit den Mädchen und Buben der Kneippilonia.

Deren Präsidentin Petra Mayer-Büchele erinnerte an das jüngst verstorbene Urgestein des Wörishofer Faschings Ludwig „Luggi“ Merz, der diese Faschingsgaudi vor rund 35 Jahren ins Leben rief. Die Kinder der Garde freuten sich derweil über Freikarten von Joachim Löwenthal für den Skyline Park.

 

Zum ersten Mal waren die Kindergartenkinder aus der Villa Kunterbunt mit dabei. Dass sie nicht nur Pippi Langstrumpf, sondern auch ihr Pferd „Kleiner Onkel“ mitbrachten, zeigten sie mit ansteckender Fröhlichkeit. Drei der Jazz-Tanz-Gruppen mit Claudia Sachon vom Stamm-Kneipp-Verein Bad Wörishofen bereicherten im Kursaal den Kehraus.

Noch mehr Fotos vom Rathaussturm finden Sie im Internet unter

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Mit Vollgas ins Finale

Mindelheimer Zeitung 13.02.18
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Die Dance Connection des Stamm-Kneipp-Vereins sorgte beim Umzug durch die Innenstadt für Stimmung.
 
 
 
 
 
 

Fasching Dallas-Star und Rathaus-Kälte: Die Wörishofer Narren übernehmen das Zepter. Der Umzug führt direkt zum Kehraus

VON FRANZ ISSING

Bad Wörishofen „So ein schöner Tag“ dröhnte es lautstark aus Lautsprechern am Rathaus. Da hielt es auch Bürgermeister Paul Gruschka und seine Mitarbeiter nicht mehr in ihren Büros. Flugs schlüpfte der Rathauschef in die Rolle des ihm zum Verwechseln ähnlich sehenden Dallas-Filmstars Larry Hagman und machte den vielen Jacken weis, dass der zur Zeit in Bad Wörishofen kurt. In typischer Wild-West-Manier verteidigten Gruschka und sein Stellvertreter Stefan Welzel das Rathaus gegen den Ansturm der Narren.

Die hatten leichtes Spiel. Wie gefordert rückte der Bürgermeister ohne Gegenwehr die Schlüssel des Rathauses heraus und überließ noch einmal für einen Tag den Mini-Regenten der Kneippilonia, Prinzessin Anna I. und Prinz Max II. die Macht. Dieses Spektakel lief mit viel Tamtam und Schlachtgeschrei ab. Und während sich die zahlreichen großen und kleinen Gardemädels, wie auch die Prinzenpaare der Mindelonia, Siedelonia, Gaudelonia und Budelonia bei einer Polonaise schon mal warm tanzten, mokierte sich Vizebürgermeister Stefan Welzel über die „ausgefallene Heizung im Rathaus. „Die Eiseskälte zieht umher, in jedem Zimmer noch viel mehr, die Zähne klappern, die Knochen zittern. Gar manche sind hier am Verbittern“, reimte er.

Und was spielte sich noch alles beim Sturm auf das Rathaus ab. Mehrere hundert, teils recht fantasievoll kostümierte Zaungäste begleiteten mit lauten „Eviva, -und Hellau-Rufen“ den Aufmarsch der Garden und Prinzenpaare, die vom Bürgermeister beschenkt wurden. Als sich schließlich ein kleiner, aber feiner Gaudiwurm vom Rathaus in Richtung Luitpold-Leusser-Platz zum Kurhaus wälzte, säumten viele Schaulustige die Straßen und jubelten den Narren zu.

Es regnete Bonbons und Konfetti vom sonnigen Narrenhimmel in die singende und schunkelnde Menge. Organisiert wurde der Rathaussturm einmal mehr von der Kneippilonia-Präsidentin Petra Mayer-Büchele.

Gaudi beim Seniorenfasching

Mindelheimer Zeitung 06.02.18
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Organisatoren, gekrönte Häupter und Gäste vereint: Stelldichein beim Seniorenfasching im Kursaal.
 
 
 
 
 
 

Mit Sonderbussen kommen die Älteren der Stadt in den Kursaal, wo mehrere Vereine für Stimmung sorgen

VON FRANZ ISSING

„Seid lustig und froh, wie die Mäuse im Haberstroh“, gab Bürgermeister Paul Gruschka als närrische Losung aus. Dies ließen sich die etwa 300 teils recht fantasievoll maskierten Senioren im Kursaal nicht zweimal sagen. Sie klatschten, tanzten, lachten und schunkelten, was das Zeug hielt. Mit Sonder-Bussen der Stadtwerke kamen auch die Älteren aus den Stadtteilen zum Feiern ins Zentrum. Die Ambulante Krankenpflege, der Diakonieverein, die Seniorenhilfe und Ilse Erhard vom Mehrgenerationenhaus hatten ein Programm ausgewählt, von dem die älteren Mitbürger als „Augen- und Ohrenschmaus“ schwärmten. Was die Senioren besonders freute war, dass die Stadt trotz angespannter Finanzlage ihnen wie gewohnt Kaffee und Kuchen spendierte.

Conferencier Hermann Förschner vom Diakonieverein gab als gut gelaunter Zirkusdirektor die Manege frei für eine bunte Show mit vielen Höhepunkten. Da fegten die kleinen Gardemädels der Kneippilonia über die Bühne und ließen die Röcke fliegen, während das Mini-Regentenpaar, Prinz Max II. und ihre Lieblichkeit Anna I., Hof hielt und beim Prinzenwalzer mit artistischen Leistungen glänzte. Zwischen Sitzen, Tanzen und Schwitzen passierte allerhand Närrisches. Die „Crazy-Jumpers“ vom Stamm-Kneippverein gingen auf eine tänzerische Zeitreise und mischten mit ihrer „Revolution of Dance“ den Saal auf. Will heißen. Die jungen Damen ließen die 20er, 50er und 80er Jahre und die dazu passende Mode wieder aufleben, sparten aber auch die Neuzeit nicht aus.

Richtig rund ging’s beim Kirchdorfer Frauenbund. Dessen Modenschau geriet zu einem Spektakulum, das mächtig beklatscht wurde und nicht an Komik entbehrte. Die Damen aus dem Wörishofer Ortsteil zeigten, wie man bei vielen Anlässen und zu jeder Jahreszeit gut angezogen ist.

Sie balancierten in zeitgemäßer Mode über den Laufsteg und demonstrierten, dass sich bunte Hosen auch als kleidsame Accessoires, wie Schal, Stola, Lendenschurz oder Verschleierung eignen. Für Stimmung und gute Unterhaltung sorgte mit Musik und Gesang das „Duo Caprice“.

 

Ein Vogelkäfig voller Narren

Mindelheimer Zeitung 18.01.18

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Kunterbunt geht es heuer bei den Jüngsten der Kneippilonia zu. Abends wird es in einer Voliere so richtig lebendig.
 
 
 
 
 
 

Mit einem tierischen Thema und dem neuen Prinzenpaar begeistert die Kneippilonia ihre Gäste

VON MARIA SCHMID

Bei der Faschingsgesellschaft „Kneippilonia Bad Wörishofen“ geht es in diesem Jahr noch bunter zu als sonst. Denn da kommen lustige „Papageien“, mit schwarzem Frack ausgestattete „Pinguine“ und zauberhafte weiße „Schwäne“ auf die Bühne. Es ist „Nachts in der Vogelvoliere“, die aus mit schwarzen, weißen und bunten Federboas ummantelte Stangen zu einem Zelt zusammengefügt wurde. Der Vogel-Pfleger räumt seinen Besen auf und geht heim. In der Voliere wird es nun so richtig lebendig. Die Vögel tanzen und freuen sich ihres Lebens, die kleinen Schwäne umtanzen das reizende große Schwanenpaar – Prinzessin Anna I. (Seemüller) und Prinz Max II (Rösch) – ganz stilecht nach der Musik aus dem Ballett „Schwanensee“ von Peter Tschaikowski.

Die jugendlichen Tänzerinnen hat es in „Die goldenen Zwanziger“ des vergangenen Jahrhunderts katapultiert. Sie tanzen in einer flott dargebotenen Show nicht nur Charleston, gespielt von einer „Trio-Damenkapelle“. Sie erleben auch die Schattenseiten des Glückspiels im Casino.

Schon beim Einzug zum Eröffnungsball in den Pfarrsaal von St. Ulrich erscholl das bekannte „Eviva - Kneippilonia“, das nun bereits seit 31 Jahren von der jungen Tollitäten, der Garde, den Jugendlichen und Gästen gerufen wird. Und mit diesem Ruf ziehen sie im Gleichschritt und nach der Größe der Gardemädels aufgestellt, das größte mit Maskottchen „Kneippi-Bär“ im Arm, bis zum kleinsten Showmädchen, gefolgt vom Prinzenpaar und den Jugendlichen. Bei der offiziellen Aufstellung steht das größte Gardemädel in der Mitte, rechts und links von den anderen Mädchen flankiert, natürlich wieder der Größe entsprechend. Das ist der perfekte Rahmen für das Prinzenpaar, das die Gäste begrüßt und sich vorstellt. Dieser Auftakt der Bälle ist ein traditionelles, richtig fröhliches Familienfest mit Kaffee und Kuchen und anderen Leckereien. Die Höhepunkte sind natürlich die Auftritte wie Gardemarsch und die beiden Shows. Ja, und der Prinzenwalzer, der zwar kein Walzer, aber eine melodisch, melancholische Musik ist, die sie zu verzaubern scheinen: das „Prayer in C“ von den Symphoniacs, ein Gebet besonderer Art. Dass das nicht ohne gründliches Training möglich ist: logisch. Dafür zeichnet Trainerin Anna-Lena Wißmiller verantwortlich. Die Minis wurden von Sandra Schmalholz, Angela Köhler und Christine Trautwein trainiert. Präsidentin Petra Mayer-Büchele führte souverän durch das Programm des Nachmittags und sorgte auch dafür, dass alle Eltern einen Orden bekamen, allen voran der Gründungs- und Ehrenpräsident Peter Sontheimer. Sie sagt: „Es gibt nichts Schöneres als lachende Kinder und zufriedene Gesichter.“ Dafür sorgte auch der zweite Vorsitzende Erdogan Adan am Musikpult. Dass alle Akteure heftigen Beifall bekamen und die Zuschauer dafür mit Zugaben belohnt wurden, rundete den gelungenen Faschingsauftakt ab.

Narren stürmen das Rathaus

Mindelheimer Zeitung 05.03.14

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Tierisch: In seinem Löwenkostüm war Bürgermeister Josef Fischer der Hingucker des Tages. Er überreichte den Stadtschlüssel an Julian I. und Mia I.
 
 
 
 
 
 

Im Löwenkostüm überreicht Bürgermeister Josef Fischer den Stadtschlüssel an das Mini-Prinzenpaar Julian und Mia. Nach dem Umzug folgt der Kehraus im Kursaal

VON FRANZ ISSING

Die Narren kamen an die Macht, wie es üblich ist zur Fasenacht. In der Kneippstadt übernahmen sie gestern für elf Stunden das Ruder mit viel Tamtam und Schlachtgeschrei. Pünktlich um 10.30 Uhr rückte gestern eine närrische Armee vor und setzte zum Sturm auf das Rathaus an, das sie ab 11.11 Uhr fest im Griff hatten. Als Löwe verkleidet, versuchte Bürgermeister Josef Fischer unerkannt aus seiner Amtsstube zu fliehen. Doch die große Schar der Jecken hielt ihn fest.

Federführend für das fröhliche Treiben vor dem Rathaus waren die Faschingsgesellschaften Kneippilonia, Budelonia und Gaudilonia mit Prinzenpaaren, großem Hofstaat und Garden. Mit von der Partie auch die Faschingsgesellschaften Mindelonia und Siedelonia aus der Kreisstadt. Weil ihm gar nichts anderes übrig blieb, rückte Bürgermeister Fischer den Rathausschlüssel heraus und händigte ihn dem Kneippilonia-Mini-Prinzenpaar Julian I. und Mia I. aus.

Mit großem Hallo begrüßte der amtierende Rathauschef zum ersten und zum letzten Mal das närrische Volk, das auf dem Platz vor der Stadtverwaltung tanzte und schunkelte, was das Zeug hielt. Verdiente Fasnachter wurden bei dem bunten Treiben mit Orden dekoriert und Gardemäuschen durften sich kleine Stofftiere umhängen.

Dem „Löwen Josef Fischer“ wurde angesichts „seiner großen Verdienste um die Stadt“ von den „Luwigs“, die auch für ausgelassene Stimmung sorgten, erstmals der Spaßorden „Mir san mir“ verliehen. Mit dieser Auszeichnung wurde auch der frühere Leiter des Ordnungsamtes, Ludwig Graml, bedacht. Immer wieder animierten die „Luwigs“, zwei Urgesteine des Wörishofer Faschings, die tanzenden Jecken: „Packt eure sieben Sachen und macht mal ne Kneipp-Kur“.

Hunderte von Schaulustigen säumten die Straßen, als sich ein kleiner, aber feiner Gaudiwurm durch die Straßen in Richtung Kurhaus schlängelte. Dabei regnete es Bonbons und Konfetti aus dem grauen Narrenhimmel in die Zuschauermenge.

Die Jazz-Tanzgruppen des Stamm-Kneipp-Vereins sowie fesche Gardemädels zeigten auf offener Straße viel Bein, während die Wörishofer Wasserteufel kunstvolle Pyramiden bauten. Gekonnt setzten sich auch die Blechspatzen in Szene. Mit dabei auch die Kleinen aus dem „Familien-Kindhaus“ der Barmherzigen Brüder. Fleißige Mütter hatten Sprösslingen fantasievolle Kostüme geschneidert. Nicht zu vergessen schließlich die Damen der „Hennelonia“. Als furchterregende „Botschafterinnen aus der Hölle“ zogen sie die Blicke auf sich.

Nach so viel Narretei bliesen die Faschingsgesellschaften zum Kehraus. Im Kurhaus und in den Gaststätten der Stadt wurde bis zum Aschermittwoch zünftig weitergefeiert und getanzt, bis die Socken qualmten.

Ein Hoch auf die Kneippilonia

Mindelheimer Zeitung 23.02.2017

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Musik, Tanz, viele Hebefiguren: Die Kneippilonia Bad Wörishofen zeigte beim Jubiläumsball ein aufwändiges Programm mit vielen Höhepunkten.
 
 
 
 
 
 

Kinder- und Jugendgarde hat allen Grund zum Feiern

VON ANDREAS LENUWEIT

30 Jahre Kneippilonia – klar, dass dieses Jubiläum gebührend gefeiert wurde. Im Jagdhof in Schlingen ging die Post ab. Präsidentin Petra Mayer-Büchele hatte sich für die Moderation Verstärkung geholt und stellte Claudia Hindelang als Claudia „De Ville“ vor, passend zum Motto des Abends: Disney. Der Jubiläumsball war auch eine Reise in die eigene Vergangenheit, samt „Personal“, wie Ehrenpräsident Peter Sontheimer und Gründungsmitglieder der Kneippilonia. Die Garde ließ die Beine fliegen, dann hatten Prinzessin Leia I. (Lenuweit) und Prinz Leo I. (Schurr) ihren großen Auftritt. Zu einem Medley aus bekannten Disney Klassiker gesellte sich im schnellen Teil auch noch Star Wars mit dazu. Später kamen ehemalige Vorstandsmitglieder, Gardinchen und Prinzenpaare aus frühen Tagen zu Ehre. Hier merkten dann eingefleischte Kneippilonia-Fans, dass mittlerweile schon die Kinder ehemaliger Tänzerinnen und Prinzessinnen auf der Bühne stehen. So etwa die letztjährige Prinzessin Leonie Hindelang, die Tochter von Sandra Hindelang, die auch schon einmal Prinzessin bei der Kneippilonia war.

Die Jüngsten der Kneippilonia zeigten ihre Show unter dem Motto „Kneippiclown feiert mit Mickey und Minnie Geburtstag“. So zeigte Aladin, dargestellt vom Prinzen, wie schön es im Morgenland ist. Kaum da angekommen ging es schon ins ferne London zu Mary Poppins und nach nur kurzer Zeit folgten sie einem Hasen zu Alice im Wunderland bis zum großem Finale beim Hutmacher. Immer wieder hallte es von den Rängen den Schlachtruf der Kneippilonia. Nachdem die Kleinen ihr Programm dargeboten haben durfte dann auch die Jugend ihre Kunst unter Beweis stellen. Bei ihnen standen die Kinder der Bösewichte von Disney auf dem Programm: die Tochter der bösesten Disney Prinzessin Maleficent (Dornröschen), die Tochter der Seehexe Ursula (Ariel), die Tochter der bösen Herzkönigin (Alice im Wunderland), die Tochter des Voodo Zauberers Dr. Facilier (Küss den Frosch) sowie die Tochter von Cruella De Ville (101 Dalmatiner). Bei diesem Showtanz stellte dann die Tochter der guten Fee fest, dass alle gar nicht so böse sind wie angenommen. Tänzerisch eine Augenweide. Schnellen Moves folgten dann immer wieder aufwendigen Hebefiguren und Kostümwechseln. Nachdem viele Zuschauer dachten, das Programm sei zu Ende, kam es dann im Saal zu einem Flashmob, aufgerufen von einen der Trainerinnen Annalena Wißmiller. Hier tanzten sie zu einigen Liedern aus 30 Jahren Kneippilonia.

James Bond lässt grüßen

(Mindelheimer Zeitung, 16. Januar 2014)

 

Die Kneippilonia geht mit dem berühmtesten Agenten der Welt auf Tuchfühlung

 

Bad Wörishofen Mit dem berühmtesten Agenten der Welt ist die Faschingsgesellschaft Kneippilonia Bad Wörishofen in die närrische Saison gestartet. Beim Krönungsnachmittag im evangelischen Pfarrheim zeigten die Kinder- und Jugendgarden ihre Programme und präsentierten ihre neuen Regenten.

 

Die neue Kneippilonen-Präsidentin Petra Mayer-Büchele hatte dabei allen Grund, auf ihre Mannschaft stolz zu sein. Die 33 aktiven Kinder entführten die Zuschauer im voll besetzten Saal mit der Minigarde in die Welt der Farben, während die Jugend mit keinem Geringeren als James Bond auf Tuchfühlung ging. In diesem Jahr wird die Garde von Prinzessin Mia (Städele) der I. und Prinz Julian (Lenuweit) dem I. angeführt, die auch gleich ihren beeindruckenden Prinzentanz zum Besten gaben.

 

Der Prinzentanz, sowie die Show der Jugend studierte heuer Annalena Wissmiller mit den jungen Faschingsfreunden ein. Für den Gardemarsch zeichnen Kathi Waltenberger und Steffi Steber verantwortlich. Die Show der Minis wurde von Christine Trautwein und Steffi Steber choreografiert. Durch den Nachmittag führte Hofmarschall Florian Brunnbauer.

Schon nächsten Sonntag hat die Kneippilonia ihre nächste große Aufgabe zu bewältigen. Dann findet im Kurhaus von Bad Wörishofen das Unterallgäuer Minigardetreffen statt, das von der Kneippilonia organisiert wird. (lenu)

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James Bond lässt grüßen - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/James-Bond-laesst-gruessen-id28452462.html
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Die Jugendgarde der Kneippilonia zieht mit James Bond in die närrische Saison. Im evangelischen Pfarrheim präsentierte sie das neue Programm.

Der Nachwuchs trumpft auf

(Mindelheimer Zeitung, 20. Januar 2014)

 

Beim 24. Unterallgäuer Minigardetreffen geht es hoch her (Von Franz Issing)

 

Bad Wörishofen Aufmarsch der Nachwuchsnarren in Bad Wörishofen: Von einem „farbenprächtigen Bild, wie es schöner nicht sein könnte“, schwärmten unisono Bad Wörishofens amtierender Bürgermeister Josef Fischer und Christoph Spies, der Vizepräsident des Regionalverbandes der Fastnachtsvereine. Etwa 370 junge Marsch- und Showtänzerinnen marschierten beim 24. Unterallgäuer Minigardetreffen ins Kurhaus ein, um ihren Regenten zu huldigen. Dabei wirbelten sie nur so über die Bretter der großen Bühne, schwangen im Takt zur Musik die Beine und ließen die Röcke fliegen.

 

Vier Stunden lang demonstrierten gestern Nachmittag Prinzenpaare und 21 Garden, dass sie für die fünfte Jahreszeit gut gerüstet sind. Flotte Märsche wechselten mit gut einstudierten Show-Nummern, die dem närrischen Publikum so gut gefielen, dass es sich für die zündenden Einlagen mit großem Beifall und La-Ola-Wellen bedankte. Das Programm bot viele bunte Knallbonbons. Ein Glanzlicht war der Auftritt der Mindelonia, die mit Peter Pan und seinen Freunden zu neuen Abenteuern ins „Nimmerland“ aufbrach. Wie man die Stimmung anheizt, wussten auch die „Paradiesvögel“ der Fastnachtszunft Burgenstadel aus Pforzen. Während die Mini-Show-Tanzgruppe der Siedelonia Mindelheim zu einer Reise in die Zukunft einlud und ein Treffen mit vielen Robotern arrangierte, präsentierten sich die Minis der Kirchheimer Schlossfunken als begeisterte Fußballfans.

 

Die Zaissonaria öffnete ihre Puppenkiste und heraus schlüpfte allerlei lustige Gestalten. Eine Lanze für die Zahngesundheit brachen die jungen Show-Tänzerinnen der Narrwania Dirlewang. Mit ihrer zündenden Einlage hielten sie getreu ihrem närrischen Schlachtruf „alt und jung in Schwung“.

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Der Nachwuchs trumpft auf - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/Der-Nachwuchs-trumpft-auf-id28494312.html
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Angesichts der vielen fliegenden Röcke stieg die Stimmung bei Eltern, Opas und Omas, aber auch bei den Trainerinnen höher und höher. Mit den vielen Besuchern waren sie sich am Ende einig: Das von der Kneippilonia und seiner neuen Präsidentin Petra Mayer-Büchele ausgerichtete Mini-Garde-Treffen war ein gelungenes Feuerwerk der guten Laune.

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